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Adiabate Kühlung
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Adiabate Kühlung, auch als Verdunstungskühlung bekannt, nutzt das Prinzip der Wasserverdampfung, um Luft auf angenehme Temperaturen abzukühlen.
Bei diesem Verfahren handelt es sich um eine Kühl- und Lüftungstechnik, bei der Wasser als Kältemittel eingesetzt wird.
Während des Kühlprozesses verdampft Wasser in einem Luftstrom und wechselt von der Flüssigkeit in den gasförmigen Zustand. Für diesen Übergang wird Energie benötigt, die der Luft in Form von Wärme entzogen wird. Das Ergebnis: die Luft wird effektiv abgekühlt – natürlich und energieeffizient.
Der Prozess der Verdunstungskühlung kann auf unterschiedliche Weise umgesetzt werden:
Einen übersichtlichen Vergleich der Methoden finden Sie auf unserer Seite zur zweistufigen adiabatischen Kühlung.
Die zweistufige adiabatische Kühlung bietet eine nachhaltige und effiziente Lösung für industrielle Kühlung, Belüftung, Heizung und Filtration. Mit dem IntrCooll-System verwandeln Sie Ihre Produktionshalle in einen komfortablen, gesunden und produktiven Arbeitsplatz. Das System hilft, Energiekosten zu senken und den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Sehen Sie in unserem Video, wie die zweistufige adiabatische Kühlung funktioniert und welchen Nutzen sie für Ihr Unternehmen bringen kann.
Bei einem adiabaten Kühlsystem wird warme Außenluft mithilfe eines mechanischen Lüfters durch nass befeuchtete Kühlpads geleitet. Die Pads werden kontinuierlich von einer Wasserpumpe befeuchtet. Die abgekühlte Luft strömt anschließend ins Gebäude. Je nach Wirksamkeit der Kühlpads kann die austretende Luft 60 bis 90 % der Feuchtkugeltemperatur erreichen. Die einströmende Luft wird um 10 bis 15 °C abgekühlt, enthält dabei aber einen hohen Feuchtigkeitsgehalt. Deshalb eignet sich die direkte adiabatische Kühlung nur bedingt für Arbeits- und Wohnbereiche.
Die zweistufige adiabatische Kühlung hingegen erreicht eine Feuchtkugeleffizienz von bis zu 114 %, senkt die Temperatur um bis zu 7 °C und reduziert den Feuchtigkeitsgehalt um rund 70 % im Vergleich zu direkten adiabaten Kühlprozessen – für ein deutlich angenehmeres Klima.

Die Grafik zeigt ein Beispiel für direkte adiabate Kühlung im Vergleich zu zweistufiger indirekter/direkter adiabater Kühlung bei einer Außenlufttemperatur von 35 °C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 30 %. Wir sehen, dass die direkte adiabate Kühlung Raumluft mit einem höheren Feuchtigkeitsgehalt erzeugt als ein zweistufiger indirekter/direkter adiabater Kühlprozess (~80 % vs. ~69 %). Darüber hinaus ist die Feuchtkugeleffizienz der direkten adiabaten Kühlung niedriger als die der zweistufigen adiabaten Kühlung (85 % vs. 114 %). Und schließlich ist der Luftstrom, der erforderlich ist, um die gleiche Innenraumtemperatur von 25 °C bei gleicher Wärmelast (11 kW) zu erreichen, bei direkter adiabater Kühlung mehr als dreimal so hoch (20 960 m³/h vs. 6000 m³/h). Dies bedeutet, dass die Feuchtigkeitsproduktion einer direkten adiabaten Kühlung fast fünfmal höher ist (118 l/h vs. 22 l/h).
Die adiabate Kühlung mit einem indirekten/direkten System ist eine besonders nachhaltige und energieeffiziente Kühlmethode, die in Produktionsanlagen, Vertriebszentren und Bürogebäuden ein angenehmes und produktives Klima schafft. Im Vergleich zu traditionellen Klimaanlagen, die Kältemittel und Kompressoren verwenden, verbraucht der adiabate Kühlprozess in einem indirekten/direkten System nur etwa 10 % der Energie, erzeugt aber nahezu die gleichen Temperaturen. Ein weiterer Vorteil: Anders als bei herkömmlichen Klimaanlagen wird die warme Raumluft nicht umgewälzt, sondern vollständig durch frische, gefilterte und gekühlte Außenluft ersetzt. Dies führt zu einer deutlich höheren Raumluftqualität und einem gesünderen Arbeitsumfeld.
Mehr zu den umfangreichen Vorteilen der adiabatischen Kühlung finden Sie auf unserer Seite Vorteile der adiabatischen Kühlung.
Die Verdunstungskühlung wird seit den Anfängen der menschlichen Zivilisation genutzt, um Innenräume zu kühlen. Bereits um 2500 v. Chr. zeigen ägyptische Wandmalereien, wie mit Wasser gefüllte poröse Tongefäße unter Luftzufuhr gestellt wurden, um beim Durchströmen der Luft eine kühlende Wirkung zu erzielen. Damals standen natürlich keine elektrischen Ventilatoren oder moderne Techniken zur Verfügung. Dennoch wurden die Prinzipien der Verdunstungskühlung bereits bei der Gestaltung und Architektur von Behausungen berücksichtigt, um ein erstes funktionierendes Klimatisierungssystem zu schaffen. Auch im Iran ist die Verdunstungskühlung ein traditionelles Element der Baukunst: nasse Tücher in Kombination mit Windtürmen (Windfänger) sorgen dort seit Jahrhunderten für die Kühlung von Gebäuden.

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Ja. Verdunstungskühlung wird auch als adiabatische Kühlung bezeichnet. Sie funktioniert nach dem Prinzip der Wasserverdunstung, bei dem der Luft Wärme entzogen wird. Es gibt verschiedene Anwendungen, wie direkte, indirekte und indirekt/direkte (zweistufige) adiabatische Kühlung.
Ein Verdunstungskühler nutzt Wasser als natürliches Kältemittel und kann große Mengen frischer Außenluft kühlen und ventilieren. Er eignet sich besonders für große Räume wie Fabriken und Produktionshallen. In vielen Anwendungen bedeutet dies einen deutlich geringeren Stromverbrauch. Zudem ist es eine einfachere und nachhaltigere Alternative zu herkömmlichen Klimaanlagen, die mit chemischen Kältemitteln arbeiten. Lesen Sie mehr über die Vorteile der adiabatischen Kühlung.
Verdunstungskühlung, auch adiabatische Kühlung genannt, ist geeignet, wenn große Räume mit viel frischer Außenluft und geringem Energieverbrauch gekühlt werden sollen. Besonders sinnvoll ist sie, wenn gleichzeitiges Lüften und Kühlen wichtig ist und wenn Unterdruck sowie Netzengpässe eine Rolle spielen, da das System eine hohe Kühlleistung bei vergleichsweise geringer elektrischer Leistung liefert. Typische Anwendungen sind Produktionshallen, Logistikumgebungen und andere Gebäude mit hoher interner Wärmelast.
Ein Verdunstungskühler verwendet Wasser zur adiabatischen Kühlung. Der Wasserverbrauch hängt von Außentemperatur, Luftfeuchtigkeit, Betriebsstunden und Systemtyp ab. Zweistufige (indirekt/direkte) adiabatische Kühlung kann bis zu 30 Prozent weniger Wasser verbrauchen als direkte Systeme und gleichzeitig eine tiefere Kühlung mit halb so viel zusätzlicher Feuchtigkeit in der Zuluft erreichen.
Häufig genannte Nachteile sind höhere Luftfeuchtigkeit, geringere Kühlleistung bei feuchtem Wetter, Wasserverbrauch und Hygienebedenken. Oxycom begegnet diesen Punkten mit zweistufiger (indirekt/direkter) adiabatischer Kühlung auf Basis von Lüftung: Frischluft wird kontinuierlich zu- und abgeführt, sodass sich keine Feuchtigkeit ansammelt. Die Kühlung bleibt in der Regel effektiv; nur bei sehr hoher relativer Luftfeuchtigkeit ist die maximale Kühltiefe geringer. Der Wasserverbrauch steht im Verhältnis zur erbrachten Kühlleistung. Hygienerisiken werden durch Konstruktion und Materialwahl minimiert, zudem verdunstet das Wasser ohne Vernebelung, sodass keine Aerosole entstehen.
Weitere Informationen: Acht Bedenken zur adiabatischen Kühlung aufgeklärt.
Auf dieser Seite finden Sie einen übersichtlichen Vergleich zwischen adiabatischer Kühlung und einer Klimaanlage - finden Sie heraus, welche Vorteile sich für Sie am besten eignen.
In diesem Blog erklären wir, warum Wasser eine hervorragende Alternative zum ozonschädigenden Kältemittel R-22 in herkömmlichen Klimaanlagen ist.
Adiabatische Kühlung kühlt Luft mithilfe der Verdunstung von Wasser. Die Technik ermöglicht eine energieeffiziente und umweltverträgliche Raumkühlung. Dennoch gibt es eine Reihe von Missverständnissen. Dieser Blog hilft, diese Missverständnisse auszuräumen
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